v. Chr.:Prähistorische Funde beweisen, daß unsere Gegend bereits im Steinzeitalter besiedelt war. Dies bestätigen zahlreiche Fliehburgen im Rollinger und Reckinger Wald, in Marienthal, gallorömischer Tumulus in “Bill”, Menhir in Reckingen und das älteste Grab hierzulande in Loschbour (Reuland). In späterer Zeit beuteten die Kelten Alluvialerz in primitiven Hochöfen auf dem “Merscher Berg” aus, um Eisen zu gewinnen.

61-58 v. Chr.: Eroberung Galliens durch Gajus Julius Caesar. Beginn der Römerherrschaft und Bau der Heeresstraßen (“Kiem”). Mersch wird Hauptpunkt von verschiedenen Nebenstraßen (“Divertel”) welche von den 3 römischen Hauptverbindungswegen abgeleitet sind.

81-96: Regierungszeit des römischen Kaisers Domitian, der mit dem Bau der Grenzfestungen (Limes) begann. Münzen, auf welchen der Kopf dieses Gewaltherrschers eingeprägt ist, werden u.a. auf der “Mies” gefunden. Daselbst wurde 1905/06 eine “villa urbana” (Römervilla) mit einer relativ gut erhaltenen Warmluftheizungsanlage (Hypokaustum) ausgegraben. 1966/67 wurde ein etwa 70 m grosses, dazu gehörendes Schwimmbecken freigelegt. Diese archäologischen Funde und besonders auch ein bruchstückhaft erhaltener Inschriftstein vom Grabdenkmal eines hohen römischen Offiziers, der bei Abbrucharbeiten (um 1850) an der alten Michelskirche auf dem “Marktplatz” gefunden wurde und heute im luxemburger Landesmuseum aufbewahrt wird, bezeugen eindeutig eine römische Präsenz in Mersch.

gegen 250: Während der Römerzeit bestand neben der röm. die keltische Religion weiter. Auf dem heutigen Michelsplatz stand ein Lenus-Mars Tempel. Von Trier ausgehend gewann das Christentum immer mehr an Boden in den röm. Niederlassungen an der Mosel, Sauer und Alzette.

324: Kaiser Konstantin erklärte das Christentum zur herrschenden Religion. Die Völkerwanderungen beginnen.

476: Untergang des weströmischen Reiches, nachdem es bereits durch die Söhne Theodosius, 395, zur Teilung in ein west- und ein oströmisches Reich gekommen war.

476-963: Beginn der Frankenherrschaft. Steinsärge aus der Merovinger- und Karolingerzeit werden im Boden des angegliederten Friedhofs der alten Michelskirche gefunden.

853: Erste schriftliche Urkunde von Mersch. Am 1.4.853 schenkte Erkanfrieda, Witwe und Universalerbin Nithalds, Sproß aus gräflichem Geschlecht, der Abtei St. Maximin bei Trier, einen Teil ihrer Güter in “Marisch”. Außer Wiesen, Wäldern und etwa 100 Leibeigenen gehörte dazu auch eine dem hl. Michael geweihte Eigenkirche. Der befestigte Herrenhof, auf dessen Grund später das Merscher Schloß entstand, wurde mit dem Restteil unter 9 Familienmitgliedern aufgeteilt.

893: Eine Urkunde vom 11.2.893 zeigt, daß Besitztümer von Mersch in Händen des dt. Königs und Normannenbezwingers Arnulf geraten waren. Zusammen mit 22 andern Ortschaften trat er an diesem Tage alles ihm gehörende Land in Mersch an St. Maximin ab.

940: Otto I, der Große, bestätigte die Besitztümer der Abtei St. Maximin in “Merise” (Mersch). In einem andern Dokument desselben röm.-dt. Kaisers (962) wird Mersch mit “Mierske” bezeichnet.

960: Erzbischof Heinrich von Trier nennt Mersch ausdrücklich Mutterkirche (“matrix ecclesia”). Sie gilt neben Echternach und Weimerskirch als eine der ältesten Kirchen des Landes. Später wurde Mersch mit insgesamt 70 Pfarreien das größte Dekanat des Archidiakonats Longuyon, welches zusammen mit 4 andern zum Erzstift Trier gehörte.

993: Ein Dokument bestätigt, daß auch Graf Sigfried, seit 963 im Besitz des Kastells Lucilinburhuc auf dem Bockfelsen, Gründer von Stadt Luxemburg, Liegenschaften auf Merscher Grund hatte. Am obigen Datum schenkte er mit seiner Gemahlin weitere Teile von Mersch an die Abtei St. Maximin.

1039: Der hl. Theobald lebt in Einälter. Zu seiner Ehre wird dort später eine Kapelle errichtet, wo sich später ein bedeutender Markt entwickelt, welcher 1607 als einer der ältesten Märkte unseres Landes durch den Echternacher Abt J. Bertels bestätigt wird.

1231/32: Theodorich, Truchsess der Gräfin Ermesinde, auch bekannt als Gründer des adligen Frauenstiftes Marienthal, nennt sich Herr von Mersch.

1305: Durch Heirat mit Hebela, einzige Erbin von Johann v. Mersch, gelangt die Herrschaft Mersch an Johann von Meliberg, Sohn von Gilles II von Rodenmacher. Das Wappen der Gemeinde Mersch kommt aus dieser Familie.

1325: König Johann der Blinde überträgt Joh. von Meliberg für treu geleistete Dienste, die Hochgerichtsbarkeit über Mersch und einer Vielzahl anderer Ortschaften des Landes. Mersch entwickelt sich zur selbstständigen Herrschaft.

1411-1661: Bedingt durch verwandschaftliche Verhältnisse gelangt die Herrschaft Mersch, aufgeteilt, in den Besitz von mehreren Familien: Kerpen, Virneburg, Manderscheid, Brandenburg, Boland, Burscheid, Neuerburg, Hondelingen, Orley, Metternich. Später kennen wir die alleinigen Herrscherfamilien Paulus von der Fels, Elter, Mohr von Wald und Reinach.

1453: Im Sommer dieses Jahres wird die Burg von Truppen des burgundischen Herzogs “Philipp der Gute”, seit 1443 auch Herr von Luxemburg, belagert, eingenommen u. eingeäschert.

1473: Erste, zu Steuerzwecken, ausgeführte amtliche Häuserzählung. Mersch zählt 33 Feuerstätten. St. Maximin besaß im 13. Jahrh. 30 Vogteien in Mersch.

1585: Paulus von der Feltz und seine Gattin Apollina von Kerpen ließen die Burg restaurieren. Außen Renaissance-Stil, innen spätgotisch.

1603: Holländische plündernde Militärtruppen (Vrybueters) befehligt von Philipp von Nassau überfielen im letzten Jahrzehnt viele Ortschaften des Landes. Auch das Merscher Schloß und ein Teil des Dorfes fielen ihnen zum Opfer.

1618-1648: 30.-jähriger Krieg. Auch Mersch erleidet, besonders 1635/36, Brandschatzungen, Hunger und Pest. Die Zahl der Haushalte sinkt von 50,5 (anno 1634) auf 31 (anno 1656).

1656: Jean Piret, Herr von Ste. Ode u. Amberloup, errichtet einen Schmelzofen am Rollinger Bach. In den Erzfeldern auf dem Merscher Berg wird nach Alluvialerz gegraben, gesammelt, in den Erzwäschen der Eisch u. Alzette gereinigt und zu den Schmelzen nach Rollingen, Fischbach, Colmar usw. gefahren. Bis zur Entdeckung der Minette stand die Wiege unserer Eisenindustrie in und rundum das Merscher Tal.

1661: Mersch im Besitz der Familie Elter. Durch Verzicht auf sein Erstgeburtsrecht von Franz-Adolf, Domherr von Worms und Bruchsal, wird dessen Bruder, Johann Friedrich Graf von Elter, General der Artillerie , Gouverneur von Luxbg. (15.11.1697), Ritter des Goldenen Vließes (12.1.1705), Baron von Vogelsang, Herr von Bertrange, Tiercelet, Fels, Heffingen, Amtmann von Remich und Grevenmacher usw., auch Herr von Mersch. Nach dem Tod (1.8.1716) wurde seine Schwester Charlotte, Kanonisse des Damenstifts Ste. Marie in Metz Universalerbin.

1681: Unruhige Zeiten. Die Truppen des Sonnenkönigs Ludwig XIV bestürmen Land und Festung Luxemburg. General de Bissy schlägt sein Hauptquartier in Mersch auf.

1707: Graf Elter hatte nicht nur das Merscher Schloß zum neuen Leben erweckt, wie die kunstvoll eingemeisselten Wappen (Doppeladler) am Eingangstor erkennen lassen, sondern er gilt auch als Erbauer des Alten Turms, (Glockenturm der alten Kirche), der im Juli 1706 mit den Nachbarhäusern durch Blitzschlag in Brand geraten war.

1794: Hauptquartier des österr. Korps von General Beaulieu in dessen Stab sich auch der spätere Feldmarschall RADETZKY befand, im Hause Servais-Lacroix.

1795: Ab 1.10.1795 ist Mersch Gemeinde- und Kantonalhauptort (17 Gemeinden, darunter Pettingen) im Departement der Waldungen und Sitz eines Friedensgerichts.

1796: Am 2.6.1796 findet eine allgemeine Volkszählung statt. Mersch zählt 295 Einwohner (z. Vergl. Stadt Luxbg. 8.695 Einw.) Abschaffung des Feudalsystems. Erste Gendarmeriebrigade in Mersch.

1802: Ab 5.5.1802 werden 2 Jahrmärkte für Mersch genehmigt u.a. der alte Einältermarkt (September), 13tes und letztes Glied in dieser Kette wird ab 1925 der alte Helpermarkt (Mai) für 500 Papierfranken. Etwa 60 Jahre später wieder gratis an die Gemeinde Boevingen abgetreten.

1811: Am 11. April wird im alten Servais-Haus der spätere Staatsmann, Emmanuel Servais als Sohn des Merscher Bürgermeisters Anton Servais-Richard geboren.

1831: Unruheszenen auch in Mersch (16.5.31) während der sogenannten “belgischen Zeit”.

1836: Nachdem bis 1835 die Briefpost in Händen von “Messagers” (H. Claas, erster Kantonsmessager) lag, wird durch Erlaß vom 1.11.36 eine staatliche Briefverteilungsstelle (M. Feyen, erster Kantonsbriefträger) in Mersch eröffnet. Ab 1871 Postperzeption. Andere Verwaltungsbehörden wie Steuer, Domäne, Kadaster befinden sich schon ab 1808 in Mersch.

1824-1888: Bau von Staatsstraßen: Luxbg.-Diekirch 1824/25, Mersch-Arlon 1830/39, Mersch-Fels 1840/48, Mersch-Schoenfels und Mersch-Simmern 1883-88.

1839: Gründung des “Pompjes-Korps”. Statuen 5.5.1885.

1840: Erbauung der Pfarrkirche von Moesdorf. Selbstständige Pfarrei seit 1843.

1841: Besuch von Wilhelm II und dessen Gemahlin Anna Palowna, Schwester des Zaren Nikolaus I von Rußland und Befürworterin des Alten Turms.

1842: Gründung der Büchsenmacherei Pierre Schwartz (Waffensammlung seit 1929 im Nationalmuseum).

1850: Am 7. Juli weiht Provikar Adames die nach Plänen von Provinzialarchitekt Th. Eberhard neuerbaute Kirche (die Dek.-Kirche von Stenay war Vorbild) ein.

1855: Gründung eines Musik- und Gesangvereins (Cäcilienverein ab 11.5.1890) 1ter Kiosk 24.10.1885.

1855: Bau einer neuen Schule (Umbau 1938) auf dem Marktplatz (Ecole Raymond Feiereisen). Nach der Pfarrschule (Kaplanswohnhaus auf dem Michelsplatz, 1850 abgerissen) diente als erste Schule das alte Philippshaus (Friedensgericht). Erster nicht geistlicher Lehrer war ein gewisser J.P. Scharff von Saarbourg.

1857: Errichtung eines 4ten Verwaltungsbezirks mit Mersch als Distriktshauptstadt – abgeschaft am 4.5.67 D.-Komissare: N. Salentiny, G. Mongenast und P. Trausch ad. interim und Sekretär.

1862: Am 21.7. wurde die Eisenbahnstrecke Luxbg.-Mersch-Ettelbrück der “ligne Guillaume” eröffnet.

1865/66: Cholera in der Gemeinde Mersch (29 Personen sterben, 98 erkranken)

1868: Gründung der Merscher Zuckerfabrik durch Emil Servais, Stillegung etwa 1888 (heute Silozentrale).

1871: Geburt des Nationaldichters Nik. Welter (2.1.71).

1871: 22/25 August große landwirtschaftliche Ausstellung.

1874: Bau der Bürgermeisterei (Umbau 1936), vorher zusammen mit der Schule und der Kaplanei im Philippshaus.

1881: Tod des Generalleutnants und Militärschriftstellers der belgischen Armee J.B. Neuens, geboren und gestorben in Mersch. 1981 wurde seitens der Gemeindeverwaltung eine Gedächtnisplatte an seinem Haus angebracht.

1881: 8.5. Gründung des Franziskanerinnen-Klosters im Hause der verstorbenen Eheleute Andre-Servais.

1886: 27.4. Gründung der “Société des Bains”.

1894: 17.5. Gründung der “Société d’embellisement”. Seit 1945 Syndicat d’Initiative de Mersch.

1895: Gründung der Dampfziegelei Schwartz – später F.A.M.

1896: Anfang vom Bau der Wasserleitungen und Elektrizität (Henckels fils).

1897: Bau der neuen Einelterkapelle zu Ehren der Hl. Donatus und Theobaldus.

1898: Verkauf des Schloßes an Ch.J.P. Schwartz, ab 1930 im Besitz von Gerichtsvollzieher P. Uhres (1936 Jugendherberge), 1957 verkauft an die Gemeindeverwaltung, 1960 verkauft an den Staat; 1989 zurück an die Gemeindeverwaltung durch Tausch mit dem Haus Servais.

1904: Gründung der Oberprimärschule – erster Lehrer Fr. Theisen.

1906: Überdachung der Römervilla – Stätte.

1908: Die Postkutschen auf dem Bahnhof werden durch Autobusse ersetzt.

1908: Pfingstmontag: Gründung des F.C. Marisca.

1914: Einmarsch der Deutschen (am 2.8. Lazarett im Kloster), Lebensmitteleinschränkungen.

1918: 21.11. Einmarsch der Amerikaner (Waffenstillstand bereits ab 11.11.1918).

1918/20: Bau eines neuen Postgebäudes.

1925: Gründung eines Veloclubs (23.8.1925)

1939: Bau einer neuen Gendarmerie.

1939: 23.7. Kantonale Zentenarfeier. Bau der nach Plänen von Henri Luja entworfenen Freiheitsstatue auf dem Kronenberg (im Oktober 1940 von den Deutschen zerstört). Die latente Wirtschaftskrise, vorherrschend seit 1918, verschärft sich.

1940: 10.5. Einmarsch der Nazi-Truppen. Wenige Tage später Einquartierungen durch die Wehrmacht und Einwohner der Südgemeinden.

1941: Zum Kreis Esch/Alzig gehörend, wird Mersch Amtsbürgermeisterei (Amtsbürgermeister M. Weis). Die Straßen und Namen werden umgenannt.

1942: 30.8.42 5 Jahrgänge (1920-1925) müssen vorläufig in die Wehrmacht. Von rund 130 Eingezogenen in Mersch sehen etwa 40 die Heimat nicht wieder. Der Widerstand formiert sich.

1944: Tag unserer Befreiung durch die 5. US Panzerdivision am 10.09.44. Sprengung der 4 Alzettebrücken unserer Gemeinde, darunter auch die uralte “Langebrücke”, welche erst 1936/37 vollständig renoviert worden war.

1944: Im Herbst wird Mersch von den Einheiten der 9.US Panzerdivision besetzt. Das Hauptquartier mit General Leonard befindet sich im “Hôtel 7 Châteaux”. Im November: hoher Besuch durch den Oberbefehlshaber der alliierten Streitkräfte General Eisenhower, begleitet von den Generälen O. Bradley und T. Middleton.

1944: 19.12.44 Die Rundstedt-Offensive beginnt. Einquartierung von Amerikanern und Einwohnern aus dem Oesling und von der Sauer.

1945: 8.5.45 Kriegsende.

1947: Im Merscher Schloß wird die Haushaltungsschule installiert.

1947: Eröffnung des ersten Campingfeldes (Gre’swenkel).

1949: Einweihung des neuen Musikkioskes (24.7.), abgerissen anlässlich des Regiums der archäologischen Ausgrabungen seit dem 07.10.1992.

1951: Einweihung des “Monuments aux Morts” (6.5.51).

1953: Erkandfrieda-Festspiele

1953: Notar Steichen gründet mit Gleichgesinnten die “Groupe Folklorique-Vallée des 7 Châteaux”. (im Verein des Geschäftsverbandes).

1956: Erntedankfest am 9. September (Fête Nationale du Travail et de la Terre)

1957: Die große Alzette-Brücke wird dem Verkehr übergeben (Länge: 400m)

1959: Einweihung des “Monument National de l’Indépendance” auf dem Kronenberg (7.6.59).

1959: Einweihung des Getreidesilos (12.11.59), Schlachthaus ab August 1967.

1960: Ausbau des Campinggeländes auf “Krounebierg”.

1964: Schulneubau neben der neuen Haushaltungsschule “in der Lehmkaul”, Ecole Nic Welter.

1965: (21.03.) Joyeuse Entrée des Grand-Duc Jean und der Grand-Duchesse Joséphine-Charlotte.

1967: Hundertjahresfeier des Londoner Vertrags 1867 zur Erinnerung an den großen Staatsmann Emanuel Servais (7.5.1867).

1967: Weihnachten: katastrophale Überschwemmungen in Mersch (schlimmer als das Gewitter von 28.6.1961).

1968: S.O.S. -Kinderdorf im Bau, erweitert durch 3 Häuser 1972 und 1 Verwaltungsbau 1982.Philanthrop H. Gmeiner besuchte unser Land am 1.9.67.

1972: Schaffung einer Sektion der Amiperas.

1972: Planmäßige Erweiterung des Campings (Chalet, Miniaturgolf, Planschbecken)

1972: Projekt zum Bau der Sporthalle neben dem Footballterrain im Grommeschpesch.

1972: F.A.M. als modernste Gießerei Luxemburgs feiert sein 25 jähriges Bestehen (12.10.72).

1972: Umbau des “Weißen Schlösschens” in Berschbach. Einzug von 13 Erblindeten. Mme. Hertha Winandy-Scheibe hatte der Blindenvereinigung ein 5,5 ha großes Grundstück 1968 geschenkt.

1973: Einweihung der Square Nik. Welter (13.5.73) im Bezirk der Schloßmauern.

1975: Einführung des “Proportssystems” für die Kommunalwahlen.

1975: Amicale 5 x Beringen gegründet. 1976: Einweihung einer 1. Vergrößerung des Blindenheimes in Berschbach. Grösserer Ausbau in den Jahren 1988 und 2002 (Einweihung am 01.10.02).

1977: Angliederung eines Schulmittegrades (Lycée Technique nach 1979) am 29.6.77.

1979: Großer Folklorefestival (15.7.79).

1982: Einweihung der Halle Irbicht in Beringen (17.4.82).

1983: Doppeleinweihung des medizinischen Zentrums und einer weiteren neuen Primärschule (18.6.83), Ecole Albert Elsen.

1983: Eine Reihe von neuen Lotissementen wurde nach dem Kriege realisiert, vor allem “auf der Mies”, Lot. “Laux” in Beringen, “in der Ahleck” in Rollingen usw. , besonders aber “im Wangert”.

1984: Bürgermeister Marcel Erpelding schafft die langersehnte Industriezone auf dem Merscherberg.

1985: Inauguration des neuen Flügels des Altersheimes St. Joseph (Franziskanerinnen 29.11.85). Stetiger Ausbau bis zum Jahre 2004 “Centre intégré pour personnes agées” zum Aufnehmen von 126 Personen.

1986: Die Regierung beschliesst am 05.09.1986 die Merscher Schlossanlage gegen des Haus Servais einzutauschen, um dort ein Literaturzentrum einzurichten (das diesbezügliche Gesetz datiert vom 24.03.1989).

1986: Besuch unseres Regentenpaares (22.06.1986).

1986:
 Bau des “regionalen Jugend- und Pfarrzentrums” in Eispelt u.a. Sitz der 1928 gegründeten Pfadfindersektion “St.Michel”.

1987: Glockenspiel im alten Turm (18.4.87).

1988: Ballon Jamboree in Mersch (6.8.88)

1989: Einweihung eines neuen Fussballfeldes (13.5.89).

1989: Einweihung des neuen Wasserbassins : 2000m3 (9.6.89). 23.09.1989: Mersch feiert das 150. Jubiläumsjahr unserer Unabhängigkeit mit einem Umzug an welchem die 11 Gemeinden des Kantons Mersch beteiligt sind.

1991: Mersch verliert im Juli seinen “bureau de recettes” (Steuern), welcher nach Ettelbrück verlegt wurde. Seit 1993 arbeitet im Gebäude der Merscher Steuerverwaltung eine motorisierte Brigade der “douanes et accises”.

1992: (22.04.) Nachdem das alte Dechantenhaus schrittweise als Schule ausgebaut worden war, und seit 1989 ausschliesslich als Spielschule diente, wurde nun nach Plänen des Architekten Jegen Henri eine neue Spielschule errichtet (Ecole Jean Majerus).

1993: Nachdem Schloss Mersch bestens renoviert wurde, befinden sich die Gemeindedienste seit dem 24. Mai hier. Das Polizeikommissariat wurde in das alte Justizgebäude (“Philippshaus”) verlegt. Schloss Mersch kam 1989 in den Besitz der Gemeindeverwaltung durch Tausch mit dem Haus Servais, das die letzte Besitzerin der Gemeinde u.a. geschenkt hatte.



1995:
 Unsere Gemeinde gelangt in den Besitz des früheren Sozialinstituts, das 2 Jahre später kräftig renoviert wurde und nun vorwiegend Flüchtlingen zur Verfügung steht die von der “Caritas” betreut werden.

1995: Gemeindebeschluss den Eisch-Flussverlauf ab Grommeschmühle bis zur Alzettemündung, besonders wegen der stetigen alljährigen Ueberschwemmungsgefahr zu verbessern bezw. zu begradigen.

1995 (13.10.95):
 Einweihungsfeier des “Centre national de littérature” (CNL) im Haus Servais.

1996: Projekt zum Ausbau des Kirchhofs mit Pavillon usw.

1997 (17.06.):
 Einweihung eines Containerparks in der Gosseldinger Strasse neben dem “Pompje’s Bau”.

1997 (07.07.): “100 Joer Feier” der ENELTER-Kapelle in Reckingen mit Erzbischof Mgr. Jean HENGEN.

1997 (27.09.): Nachdem die archäologischen Grabungen abgeschlossen, die gemeindeeigenen Häuser im “Kirchenlach” bestens renoviert, die alten schadhaften Bäume durch neue ersetzt sind, sowie die “Drachen-Skulptur” von Paul Eyschen neben dem neu angestrichenen “Alten Turm” ihren Standort gefunden hat, erfolgt auf dem restaurierten Michelsplatz die Einweihung.

1998: Mersch zählt z.Z 88 Vereine.

1998 (21.09.):
 Beginn der Arbeiten zwecks Ausbau der bestehenden Parkanlage mit einem 1.50 ha grossem Weiher als zentrales Element.

1998: “Straussfeier” (04.07.1998) der Pfadfindergruppe “Les Loutres” Sektion Mersch, gegründet im März 1969.

1999 (04.06): Einweihung des renovierten Vereinssaales in Rollingen.

1999 (21.09.):
 Beginn der Arbeiten zwecks Bau einer neuen Primärschule nebst Sporthalle auf “Krounebierg”. Ein großes neues Hallenbad mit Solarien, Saunen usw, nach Plänen vom Architekten Ed Decker ist demnächst vorgesehen.

1999 (23.09.): Einweihung des renovierten Sozialinstitutes in Mersch.

1999 (27.09.): Einweihung eines Jugendhauses in der “rue Majerus”.

1999: Beginn der Arbeiten zwecks Errichtung eines Kulturzentrums im ehemaligen Gemeindehaus.

2000:
 An der Schwelle des neuen Jahrtausends stellt sich unsere Gemeinde nun folgendermaßen vor:

Gesamtfläche: 4974 ha (d.h. fünftgrößste Gemeinde der Fläche in punkto “Terrain”)
davon urbanisiert: 231 ha
Agrarland: 1900ha
Wald: 2212 ha (davon 1140 ha die der Gemeinde gehören)
Sonstiges: 631 ha
Population: 7014 Einwohner (66,6 % Luxemburger, 33,4 % Ausländer)
Höchster Landschaftspunkt auf dem “Beringerberg”: 427 m (ü.d. Meeresspiegel)
Niedrigster Landschaftspunkt in Essingen: 210 m (ü.d. Meeresspiegel)

2001: Beginn der Renovierungsarbeiten des Merscher Bahnhofs als Pilot-Projekt des ganzen Landes. Abschluss der Vorstellung des Merscher Bahnhofsprojekts am 18.02.2002.

2001 (20.10): “Joyeuse Entrée du Grand Duc Henri et de la Grande Duchesse Maria Teresa” unter Mitwirkung der 11 Gemeinden des Kantons Mersch.

2001 (16.11.01):
 Eröffnungsfeier des 2. Abschnitts der Nordstraße Mersch, inkl. Umgehungsstrasse Mersch, sowie Straßenerweiterung nach Schoenfels.

2002: Mersch ist Sitz eines grossen Interventionszentrums der Polizei mit über 40 Polizeibeamten befehligt von einem Polizei – Offizier.

2002 (05.05.): Einweihung der zentralen Lager- und Werkstätten für den landesweiten Unterhalt des Stromnetzes sowie vollständige Renovierung der bestehenden Büro-Räume bei CEGEDEL.

2002 (1.10.): Einweihung des neuen Vielzweckgebäudes auf dem Gelände des “Blindenheimes” in Berschbach durch Mgr. Fernand Frank, Erzbischof von Luxemburg im Beisein von zahlreichen Notabilitäten.

2003 (13.06.):
 Einweihung der Schule “Cécile Ries” und der Sporthalle auf “Krounebierg”.

2003 ( 19.12): Einweihung der “Maison de la Culture”

2004 (12.03): Erster Spatenstich für den Bau des neuen Schwimmbades auf “Krounebierg”.

2004 (21.05.):
 Einweihung und Besichtigung des umfangreich restaurierten “Home Pour Personnes Âgées A.s.b.l.” im “Home St. Joseph”, früher bekannt als Franziskanerinnenkloster in Mersch.

2004 (07.03.): Einweihung des Erlebnispfades “Op Sanert” und der Skaterpiste auf “Krounebierg”.

2004 (15.12.): Die Gemeindeverwaltung Mersch geht online unter www.mersch.lu.

2005 (04.03.):
 Einweihung einer “Internetstuff” im Home St. Joseph im Mersch.

2005 (13.05.): Einweihung des neuen Campingplatzes “Krounebierg” in Mersch.

2005 (01.09.): Inbetriebnahme des “Flexibus ” auf dem Gebiet der Gemeinde Mersch.

2005 (02.12.): Inbetriebnahme des neuen Kino- und Late-Night-Busses.

2005 (09.09.): Einweihung des neugestalteten Dorfplatzes in Rollingen.

2006 (10.05.): Offizielle Einweihung des “Mierscher Lieshaus Asbl ” (öffentliche Bibliothek und Internetstube).

2006 (30.05.): Eröffnung des neuen “Container Parks” (SIDEC ) auf dem Merscherberg.

2006 (17.06.): Sportveranstaltungen in Mersch im Rahmen der Organisation “Europa bewegt sech” (Lothringen-Saar-Luxemburg).

2006 (29.10.): Einweihung des Vereinshauses in Moesdorf.

2006 (18.11.): Einweihung der “Pëttener Schoul” (als Künstleratelier vorgesehen).

2006 (Nov.): Eröffnung des “LTPES” (Lycée technique pour professions éducatives et sociales). Erster Schritt in Erwartung eines eigenständigen Lyzeums in Mersch.

2007 (28.09.): Einweihung des “Centre Aquatique Krounebierg” (Badeanstalt, Sauna, Wellness, Gastronomie, etc).

2007 (12.10.): Feierlichkeiten bezüglich des “Alten Turms”, Wahrzeichen von Mersch (erbaut 1707 als Glockenturm der alten “Michelskirche”).

2007 (07.12.): Ankauf des Geländes der Firma “VALFOND” in Beringen.

2008 (24.01.): Offizielle Übergabe des 3. Straßenabschnittes der Nordstraße (Mersch-Lorentzweiler) an den Verkehr. Der 2. Abschnitt Mersch-Colmarberg war bereits am 16.11.2001 eingeweiht worden.

2007 (März): Umfangreiche Arbeiten im Vorhof des Schlosses mit u.a. der modernen Umgestaltung des Annexe-Gebäudes sowie Restaurierung der Schlosskapelle.

2009 (März): Beginn der Arbeiten zwecks Erweiterung der Parkanlagen in den “Kirchenwiesen”.

2009 (April): Fertigstellung des Kreisverkehrs an der N7 in Berschbach.

2009 (Mai): Unsere Freiheitsstatue auf dem “Krounebierg” wird restauriert.

2010 (08.10.): Einweihung der neugestalteten Strassen in Pettingen.

2011 (27.04.): Einweihung der Maison Relais Wisestrooss in Mersch.

2011 (04.07.): Offizielle Inbetriebnahme des Anschlusses der Gemeinde Mersch an die SEBES-Wasserleitung.

2011 (09.07.): Einweihung der neugestalteten “Wisestrooss” in Schoenfels.

2011 (30.07.): Einweihung des Merscher Parks mit anschliessendem Parkfest.

2011 (14.09.): Einweihung des Park & Ride “Fonderie” mit Ladestation für Elektrofahrzeuge  im Bahnhofsviertel in Mersch.

2011 (27.09.): Einweihung des neuen Vereinshauses in Reckange.

2012 (03.02.): Einweihung der neuen Lyzeen “Ermesinde” und “LTPES” auf dem alten Agrocenter-Gelände in Beringen und der neuen Bahnunterführung am Bahnhof Mersch.

2012 (15.06.): Einweihung des neuen Interventionszentrums der freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Mersch in der Gosseldingerstrasse in Mersch.

2013 (26.04.): Besuch des Erbgrossherzogs Guillaume und seiner Gattin, Erbgrossherzogin Stéphanie, in Mersch.

2014 (25.04.): Einweihung des Graffiti in der Unterführung in Mersch, Rue de la Gare.

2014 (06.06.): Einweihung des Parkplatzes vor dem Friedhof in Mersch, Place de l’Eglise.